
Foto: Mikael Hedlund
Gösta Frohm ist 1908 in der nordschwedischen Stadt Solleftea geboren. Er kam früh mit dem Verein "Friluftsfrämjandet" in Verbindung (Verein zur Förderung von Aktivitäten in der freien Natur). Schon 1935 leitete er Skischulgruppen in Storlien, einem bekannten Skiort in Schweden. Anfang der 40er Jahre war er drei Jahre lang Offizier für Sport in der schwedischen Armee. Seine Absicht war, es bis zum Major zu bringen. Zuvor lockte ihn aber der Verein "Friluftsfrämjandet" zu sich mit dem Posten als Leiter der Hauptverwaltung. In dieser Position entwickelte Gösta laufend neue Ideen auf dem Gebiet der Kindererziehung; er erschloss sozusagen Neuland und musste dementsprechend nebenher auch ständig einen Kampf um Geldmittel führen.
1973 ging Gösta in Pension. Danach blieb er für den Verein noch aktiv in Lidingö, seiner Heimatstadt direkt bei Stockholm. Er reiste häufig im Land herum und auch ins Ausland, um seine, wie er sagte, "Bergpredigt zu halten".
Im Dezember 1997 wurde Gösta die Medaille "Illis Quorum" von der schwedischen Regierung verliehen. Diese Auszeichnung hat sich Gösta Frohm durch sein Engagement um Kinder und Natur mit Hilfe seiner Waldmulle-Gruppen verdient. Seine Waldmulle-Figur (auf Schwedisch Skogsmulle) sei ein Symbol für Naturschutz geworden. Mit Waldmulle haben Kinder auf der ganzen Welt die Natur entdecken dürfen und das Gefühl vermittelt bekommen, sie schützen zu wollen. Die Medaille wurde ihm am 2. Dezember 1997 von der damaligen Umweltministerin Anna Lindh überreicht.
Im Januar 1998 wurde er zur "Kulturpersönlichkeit des Jahres" von der Gemeinde Botkyrka, südlich von Stockholm, erkoren.
Gösta Frohm ist am 23. September 1999 in Lidingö gestorben.
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